Kostüme

Von einer wunderschönen, unvergesslichen Vorstellung träumen alle Beteiligten: Balletttänzer, Choreografen, Orchesterleiter, Bühnengestalter, Tontechniker und Helfer hinter den Kulissen. Doch ebenso wichtig für den erwünschten visuellen Effekt sind nicht nur die perfektionierte Tanzkunst der Ballerinas, sondern auch die Kostüme.

Auch wenn es historisch natürlich bereits länger und früher aus anderem Material existierte, hat sich das Tutu wohl als das bekannteste Teil eines Ballettkostüms entwickelt. Abhängig von Choreografie und erzählter Geschichte wird es allerdings auch immer mehr von leichteren, moderner inszenierten fließenden Stoffen oder anderen Ideen zur Seite gedrängt. Es bleibt allerdings neben den Spitzenschuhen wohl das beliebteste Symbol für das klassische Ballett.

Abhängig von den verschiedenen Körpertypen, dem Geschlecht der darzustellenden Figur, Lichteffekten sowie choreografierten Bewegungen ist es essenziell, dem Tänzer sein Kostüm individuell anzupassen. Die Darsteller eines Balletts haben hierfür spezielle Termine zur Vermessung, Anfertigung und Anprobe ihrer Kostüme. Ebenso wichtig ist es, mindestens eine Probe des gesamten Stückes, die Generalprobe, voll kostümiert durchzuführen, um eventuelle Mängel oder ungewünschte Effekte rechtzeitig beheben zu können.

Im Endeffekt bleibt es nämlich dabei: Es gibt eine bestimmte Vorstellung, die Laien von Trainingskleidung und Kostümierung in einem Ballett haben, und diese wird auf der Bühne bei einer Vorstellung erwartet. Wird es also zu modern oder überraschend, könnten negative Kritik und Unverständnis folgen.